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Stimmt für uns ab, vielleicht gewinnen wir Geld für Hundesportgeräte und die Ersteinrichtung des Hundegarten Moabit. Bitte jeden Tag mitmachen. Man kann ab heute jeden Tag einmal für unseren Hundegarten Moabit / Mensch und Hund Moabit e.V. abstimmen | 50.000 Euro für Berlin!

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Woher kommt die Angst vor Hunden bei Migranten?

Nachgefragt!

Viele in Berlin lebende Migranten lassen eine starke Angst und Abneigung gegenüber Hunden verspüren. Teilweise werden die Kinder hektisch auf den Arm genommen und die Straßenseite gewechselt. Um zum gegenseitigen Verständnis beizutragen, haben wir Fadi Saad, den Leiter des Quartiermanagement Moabit-Ost und Autor des Buches „Der große Bruder von Neukölln“ und „Kampfzone Straße“ gefragt, worin die Ursachen dafür liegen.

Woher kommt die Angst vor Hunden?

Wie in vielen anderen Dingen prallen hier Erziehung, anerzogene Werte und eine gesamte Kultur aufeinander. Hunde werden gerade um die Mundpartie als „unrein“ bezeichnet. Einem gläubigen Moslem wäre nach einer Berührung mit einem Hund und sei es nur die kurze Berührung an der Kleidung, nicht mehr erlaubt, in dieser Kleidung und ohne seine Sachen vorher zu waschen, zu beten. So ist es nicht erlaubt bei sich im Haushalt Hunde leben zu lassen. Ausschließlich Nutztiere und Wach- Schutz- und Jagdhunde, die dann allerdings nicht mit den Menschen zusammen leben, sind zugelassen.

Ist die Angst bei den in Deutschland lebenden Migranten besonders verbreitet?

Die Migranten, die damals meist aus ländlichen Gegenden der Türkei nach Deutschland als Gastarbeiter kamen, sind genauso unterschiedlich gläubig, wie die Bevölkerung in der Türkei. Dort gibt es auch einen großen Unterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung. Natürlich verbindet sich eine kleine Ethnie in der Fremde miteinander. Das ist bei den deutschen Urlaubern nicht anders. Man spricht die gleiche Sprache und hat die gleiche Kultur. Der gemeinsame Glaube gibt Halt. Doch hat die Intensität des Glaubens nichts mit der Integration zu tun. Meine Eltern z.B. sind komplett integriert, sprechen fließend Deutsch und meine Mutter trägt auch ein Kopftuch und ist streng gläubig. Das darf man nicht verwechseln.

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Interview mit Fadi Saad

In der Türkei ist die Hundehaltung als Schoßhund ebenfalls nicht üblich. Ein Mensch, der mit seinem Hund Gassi geht, wird in der Türkei verwirrt angeschaut. Weil es einfach nicht üblich ist und etwas Besonderes. Zudem besteht dort ein großes Straßenhundeproblem. Diese Hunde sind teils aggressiv und bissig. So dass dort die Kinder früh lernen, sich von den Hunden fern zu halten. Auch von Wach- und Schutzhunden, die teilweise reiche Menschenhalten, um ihr Anwesen zu schützen, sollte man sich in Acht nehmen.

Weitere Fragen wie:

  • Wieso haben denn einige Migranten Hunde? Meist Kampfhunde.
  • Was empfiehlst Du Hundehaltern?

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Welthundetag 10.10.2015

Zum heutigen Welthundetag hat die MORGENPOST ein sehr cooles Hunde-Spezial. Hundeshauptstadt Berlin wird auch zitiert: “153,74 Millionen Euro geben die Berliner Hundebesitzer im Jahr für ihren Hund für Versicherungen, Tiernahrung, Zubehör und Freizeitbeschäftigungen aus. So die Berechnungen von Lasse Walter in seinem Buch “Hundeshauptstadt”. Der Kult um den Hund beschäftigt nach seinen Schätzungen etwa 3000 Arbeitskräfte in der Stadt und bringen Steuereinnahmen von etwa 40 Millionen Euro: zehn Millionen durch die Einnahmen der Hundesteuer und weitere 30 Millionen durch Mehrwert-, Lohn- oder Gewerbesteuer, die rund um die Hundewirtschaft anfallen.”
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