Wie geht es weiter am Grunewaldsee?

Nach meinem Telefonat bestätigt der Senat auf eine Anfrage vom Bezirk die Aussagen vom 20.03.2017. Wichtigster Satz zuerst: „Es sind keine weiteren Absperrungen oder die Ausweisung von Flächen geplant, auf denen Hunde nicht mehr mitgeführt werden können.“

Quelle Berliner Woche 18.05.2017:

Antwort auf die Anfrage zur Situation im Hundeauslaufgebiet nach der aktuellen Ausweisung von neuen Landschaftsschutzgebieten im Grunewald von CDU-Bezirksverordnete Simon Hertel gab Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne):

„Es sind keine weiteren Absperrungen oder die Ausweisung von Flächen geplant, auf denen Hunde nicht mehr mitgeführt werden können.“ Allerdings behalte man sich in Einzelfällen vor, „Bereiche zu etablieren, die für Menschen und Hunde gesperrt sind oder in denen Hunde nicht mehr mitgeführt werden können. Wenn trittempfindliche oder seltene Pflanzenarten gefährdet sind, wenn empfindliche Tierarten gestört oder gefährdet werden oder um Eingriffe in nicht mehr verkehrssichere Bäume, die beispielsweise Lebensstätten von Eremit und Heldbock sind, zu vermeiden.“

Natürlich wird sich vorbehalten, mal was zu sperren, denn sonst wäre eine Forstwirtschaft und die Erhaltung der Verkehrssicherheit gar nicht zu gewährleisten. Ich möchte auch nicht, dass mir ein Baum auf den Kopf fällt. Außerdem sind schon seit Jahren Teile immer wieder eingezäunt, um der Natur eine Pause zu gönnen.

Also erstmal “alles wie gehabt.” Viel Spaß im Grunewald.